Ekelund-Textilpflegehinweise

Gut gepflegt ist halb gewonnen

Bei richtiger Pflege können Tischtücher, Servietten und Handtücher in Würde altern. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, diese einfachen Hinweise zu lesen und Sie werden an den Ekelund-Produkten lange Zeit Ihre Freude haben.

Reines Leinen
Waschmittel ohne Bleichmittel und optischen Aufheller sorgen dafür, das Leinen seine natürliche Farbgebung beibehält. Für eine glatte, glänzende Oberfläche sollte die Textilie nach dem Waschen kaltgemangelt werden. Auch wenn dies nicht die optimale Methode darstellt, heißmangeln schadet dem Gewebe nicht. (Trocknen Sie jedoch Leinen niemals im Wäschetrockner.) Die Pflege von Baumwollleinen (45 % Leinen, 55 % Baumwolle) ist einfach. Bügeln reicht völlig aus.

Fleckenbehandlung
Ihre Tischdecke hat einen Fleck abbekommen? Dann sollten Sie unverzüglich handeln. Zunächst einmal sollten Sie die gröbste Verschmutzung entfernen. Legen Sie anschließend eine Serviette unter das Tischtuch, um den Tisch zu schützen. Tupfen Sie vorsichtig Wasser auf den Fleck und nehmen Sie die Feuchtigkeit mit Zellstoff auf. Waschen Sie die Tischdecke sofort.

Ausrubbeln und waschen
Weichen Sie den Fleck in Waschmittel oder Spülmittel ein. Rubbeln Sie den Fleck aus und lassen Sie das Mittel einige Minuten einwirken, bevor Sie mit dem Waschgang beginnen. Waschen Sie bei Bedarf erneut bei einer höheren Temperatur. Alle Ekelund Produkte (außer Kissen) vertragen Temperaturen bis zu 85°C.

Hartnäckige Flecken
Kaffee, Tee- und Rotweinflecken lassen sich mit Bleichmitteln behandeln. Greifen Sie also zu Waschmitteln mit Bleichmitteln. Weiße Textilien können ebenfalls mit einen starken Bleichmittel gewaschen werden. Abschließend ist eine Maschinenwäsche ideal.
 

Pflege von Artikeln aus Baumwolle-Leinen: Nichts leichter als das!

Waschtemperatur: 60° (Weißwäsche bis 90°)    

Vor dem Trocknen: Schütteln Sie kleinere Stücke kurz und fest durch. Größere Stücke werden zuerst gestreckt und dann geschüttelt.

Schleudertrocknen: Kein Problem. Vergessen Sie aber nicht, den Stoff nachher gleich aus der Maschine zu nehmen.
    
Trocknen: Zum Trocknen aufhängen. Denken Sie jedoch daran, dass der Stoff zum Bügeln etwas feucht sein sollte.
               Trocken Sie Leinen niemals im Trockner.

Bügeln: Höchste Temperaturstufe. Befeuchten Sie den Stoff etwas und bügeln Sie ihn der Länge nach.    
            Beachten Sie auch die Pflegesymbole auf den Etiketten aller Produkte.


Ausführliche Pflegeanleitung und Fakten rundum die Pflege.

Die Angaben sind speziell auf Tischwäsche aus Leinen und Baumwolle abgestimmt, gelten jedoch auch für alle anderen Textilien aus denselben Materialien.

A. Empfohlene Waschtemperatur  60ºC (140ºF),in Ausnahmefällen auch bis 95ºC (185ºF).

B. Waschmittel – ohne optische Aufheller

C. Weichspüler wird empfohlen und kann der Waschmaschine beigegeben werden.

D. Schleuderprogramm – normal; nach dem Schleudern unmittelbar aufhängen

E. Vorbereitung Trocknen – kann das Endresultat stark beeinflussen; wir empfehlen, die Ware glatt zu ziehen (s. Punkt 3.4)

F. Trocknen – auf der Leine trocknen; Übertrocknen vermeiden, so muss die Ware nicht gedämpft werden.

G. Bügeln- auf höchster Einstellung; in Längsrichtung bügeln, so werden die Kanten schön glatt.

H. Mangeln – wird nur für 100% Leinenwäsche empfohlen; Ware aus Baumwolle oder Baumwoll-/Leinen-Mischungen stattdessen bügeln.
    
    
Die auf dem Etikett angegebene Größe ist die garantierte Größe nach der Haushaltswäsche lt. oben genannter Anweisungen.
         
Glatt nach der Wäsche

Wie sieht glatte Tischwäsche aus?
Das ist ganz von den Erwartungen jedes einzelnen Verbrauchers abhängig. Früher war die einzige Alternative, dass dichtgewebte Tischwäsche glänzend und glatt  wurde, dass sie kräftig gemangelt wurde. Die Verbraucher von heute sind anscheinend nicht bereit, mehr Zeit und Arbeit auf ihre Tischwäsche zu verwenden als ein Glätten ihrer moderne Kleidung benötigt. Das haben wir bereits Anfang  der 1990er zur Kenntnis genommen und deswegen sind die heutigen Textilien von Ekelund entsprechend angepasst und entwickelt, um den Pflege-Erwartungen der Verbraucher von Heute entgegenzukommen.

Faktoren die Baumwoll- und Baumwoll-/Leinenmischungen beeinträchtigen können:

A. Wasserniveau in der Waschmaschine – je mehr Wasser, desto glatter das Ergebnis.

B. Das Füllgewicht der Maschine – je weniger Artikel in der Waschmaschine sind, desto glatter das Ergebnis.

C. Schleudern – je geringer die Anzahl Schleudertouren und je kürzer die Dauer des Schleudergangs, desto positiver das Ergebnis.
    
    

Einlaufen

Faktoren, die das Einlaufen beeinflussen.

A. Waschtemperatur: hat auf längere Sicht keine Bedeutung, denn nach spätestens 2 Wäschen haben die Textilien ihre Endmaße eingenommen.

B. Wassermenge / Mechanische Bearbeitung: hohes Wasserniveau und/oder Schonwaschgang haben auf Sicht keine Bedeutung, da die Textilien nach max. 2 Wäschen ihre endgültigen Masse angenommen haben.

C. Wäschetrockner: Lösen bereits beim ersten Mal sämtliche Spannungen in Material auf; die Textilien erhalten unmittelbar ihre endgültigen Dimensionen.

Trocknen Sie niemals Leinen oder Leinenmischungen im Trockner!

D. Mangeln / Bügeln: je nach Webtechnik können Sie die Dimensionen mehr oder weniger beeinflussen, da alle Textilien mehr oder weniger elastisch sind. Unsere pflegeleichten Tischdecken haben eine ziemlich hohe Elastizität und sind daher sehr formbar.
    

E. Größenangabe:  Die im Katalog und auf den Papieretiketten angegebenen Dimensionen sind die garantierten Mindestgrößen nach zwei Haushaltswäschen (laut unserer beigefügter Pflegeempfehlung). Diese Angaben beziehen sich auf gebügelte Ware.

Farbveränderungen

Eine Vielzahl unserer Produkte enthält sowohl ungebleichte als auch gebleichte und gefärbte Garne, die sich alle unterschiedlich in der Wäsche verändern.

Gefärbtes Garn: ist reaktivgefärbt, eine Färbung mit sehr hohen Echtheiten. Waschbeständig in der Weißwäsche bis 85ºC . Nichts desto trotz darf die erste Haushaltswäsche 60ºC nicht überschreiten. Nur so kann verhindert werden, dass überschussige Farbe in den Reaktivfarben nicht ungefärbte/hellere Teile der Textilien verfärbt. Eine Verfärbung kann unmittelbar aufgehoben werden, indem man den Artikel nicht trocknet sondern unmittelbar nochmal mit der korrekten Temperatur oder sogar höherer Temperatur (85ºC) wäscht. Sollte die Textilie getrocknet sein, wird es schwieriger die Verfärbung zu korrigieren.
    
    

Ein größeres Risiko liegt bei der Wäsche unter 60ºC, da Wasser und Waschmittel die Eigenschaft fehlt, Kalkabsonderungen des Wassers zu binden. Die Wasserqualität kann stark variieren und beinhaltet immer Partikel, die sich an den Textilien festsetzen. Besonders groß werden die Veränderungen durch die neuen, umweltfreundlichen Waschmittel. Normalerweise stellt dies kein Problem dar, da das menschliche Auge ziemlich unsensibel ist, wenn es nichts zum Vergleichen hat, was in der Regel eher selten ist bei Tischwäsche, da man selten mehrere Stücke kauft.

Anmerkung: Eine Vielzahl unserer Tischtücher haben eine ungefärbte Kette und farbige Schussgarne, was dazu führen kann, dass sich die Tischtücher nach ein der Wäsche farblich verändern und heller wirken.

Strukturveränderungen

Die Struktur aller Textilien verändert sich bei der ersten Haushaltswäsche.
In den Textilfirmen werden die Gewebe häufig in planem Zustand nassbehandelt. Dazu kommt eine planliegende Trocknung und oftmals ein hartes Mangeln, was zu einem speziellen Aussehen und Griff der Ware führt.

Dies kann nach einer Haushaltswäsche nicht wieder erlangt werden. Die Struktur hat sich leicht verändert und die Ware fühlt sich oftmals weicher und fülliger an.

Die Ursache zu diesen Veränderungen liegt in der mechanischen Bearbeitung, die auch den Resteinlauf der Ware ausgelöst und die den Griff und das Aussehen beeinflusst.
    
    

A. Verschleiß bei der Wäsche

Das Wäschestück wird durch die mechanische Bearbeitung und die Chemikalien im Waschmittel verschlissen. Dies kann man vermindern, indem man die Waschmittelmenge reduziert, was auch einen positiven Aspekt auf die Umwelt hat. Viele Waschgänge sind überdosiert. Testen Sie sich heran!

Die Dosierung des Waschmittels wird durch den Verschmutzungsgrad der Wäsche und die Wasserhärte beeinflusst, aber auch der gewünschte Weißgrad der Wäsche, den man haben möchte, um seine Wäsche als rein zu empfinden.

Trocknen und Glätten verschleißen die Ware unbedeutend, mit 2 Ausnahmen: Wäschetrockner verschleißen Textilien generell sehr stark, wenn man zu lange und zu heiss trocknet. Beim Kaltmangeln von Leinen werden die Faltenbrüche extrem hart beansprucht.
    
    

B. Waschmittel:

Tenside reduzieren die Oberflächenspannung bei Textilien so, dass das Wäschebad eindringen kann und auch wasserabweisende Fettflecken aufgelöst werden können. Oftmals handelt es sich um Fett, welches die Schmutzpartikel in den Textilien bindet.

C. Bleichmittel:

Durch chemische Bleiche werden die Farbpartikel, die die Flecken bilden, entfernt. Gleichzeitig werden jedoch auch die Textilfasern gebleicht, was bedeutet, dass das diese weißer aber auf Sicht auch schwächer werden.

D. Optische Aufheller:

Im Prinzip eine Art Farbstoff, der bewirkt, dass die Wäsche weißer aussieht und dass man als Verbraucher den Eindruck bekommt, die Wäsche wäre reiner.

Optische Aufheller beeinflussen auch die Nuancen von hellen Textilien.

E. Phosphate:

Komplexbilder, die dafür sorgen, dass ausgelöster Schmutz im Waschwasser bleibt und sich nicht auf den Textilien festsetzt.

F. Parfümzusätze:

Können zugesetzt sein, damit die Wäsche frischer riecht.

G. Enzyme:

Sind Bestandteil von gewissen Waschmitteln; Sie sind besonders geeignet, Flecken mit Eiweißbestandteilen (z.B. Lebensmittelflecken) zu entfernen. Die Funktion ist der biologische Abbau, der jedoch bei zu warmen Waschgängen nicht wirkt. Beachten Sie hierzu die Empfehlungen des Waschmittelherstellers.
    
    

Fleckenentfernung

A. Flecken nach Möglichkeit direkt nach ihrer Entstehung entfernen oder zumindest den Effekt mildern, indem man das Schlimmste aufsaugt bzw. abspült. Z.B. Rotweinflecken auf einem Tischtuch: legen Sie eine ungefärbte Serviette unter den die Tischdecke um den Tisch zu schützen. Weichen Sie den Flecken mit Wasser auf und nehmen Sie das überschüssige Wasser mit Haushaltspapier auf. Streuen Sie dann Salz auf den Flecken. Salz hat die Eigenschaft Wasser anzusaugen und damit den Effekt zu mildern.

B. Vor der Wäsche: sortieren Sie die Wäsche und behandeln Sie eventuelle Flecken, indem Sie diese mit ein bisschen Spülmittel einreiben. Ca. 15 Minuten ruhen lassen, bevor die Waschmaschine in Gang gesetzt wird.

C. Flecken die sich nicht entfernen lassen:  noch einmal mit höherer Waschtemperatur waschen; kontrollieren Sie jedoch vorab, dass die Ware dies verträgt (s. Pflegeetikett). Unsere Tischwäsche verträgt 85ºC Weißwäsche.
    
    
D. Wachsflecken:

a. Legen Sie die Textilien für 30Min in den Gefrierschrank, das Wachs wird hart und kann größtenteils abgerieben werden. Evtl. muss die Behandlung ein paarmal wiederholt werden, da sich das Wachs schnell durch die Zimmertemperatur erwärmt.

b. Legen Sie Löschpapier, ein Stück Küchenpapier oder eine weiße Papierserviette auf beide Seiten des Flecks und bügeln Sie dann den Fleck aus. Bei Bedarf Papier erneuern und von der Rückseite den Fleck ausbügeln.

c. Nach Pflegeanweisung waschen

d. Farbiges Wachs muss evtl. mit Bleichmittel oder Fleckenentferner für Textilien nachbehandelt werden. Hierzu unbedingt das Mittel nur auf den Flecken auftragen und nach Entfernung des Flecken mit Wasser nachspülen und anschließend waschen.